Die fast vergessene Legende des St. Oiwern Day

Vor genau 950 Jahren- also im Jahre 1068- machten der Überlieferung nach irische Missionare Halt in Torendorph – dem heutigen Dorndorf. Nach der Herbsternte nahmen die Iren am Erntedankfest der Dorfbewohner teil und feierten bei Speis und Trank die damals schon gelebte Gastfreundschaft der Torendorpher.

Ein angetrunkener irischer Missionar namens Owen (die ebenfalls angetrunkenen Begleiter des jungen Iren ließen es für die Einheimischen Torendorpher wohl eher nach „Oiwern“ klingen) trat gedankenverloren einen heruntergefallenen Rummelskopp umher. Nach kurzer Zeit stiegen Einheimische in die Treterei um den Rummelskopp ein, woraufhin sich eine Art Spiel entwickelte – die Geburtsstunde des ersten Fußballspiels in Dorndorf !

In den darauffolgenden Wochen -die Iren waren bereits weitergereist- mähte man die Wiesen in dem heutigen Gebiet des Sportgeländes, um Platz für dieses neu gefundene Hobby zu schaffen. Die Mengen an geschnittenem Gras warf man einfach in die Ollerschbach, die sich daraufhin für Tage grün „färbte“.

Dieser Geburtsstunde des Fußballs in Dorndorf wurde in den folgenden Jahrzehnten immer Anfang November ein Fest gewidmet, das die Bewohner als „St. Oiwern Day“ bezeichneten und so dem irischen „Erfinder“ huldigten. Das lange vergessene Fest wird nun -950 Jahre nach dem Urfest- endlich wiederbelebt und hält die Erinnerung an die damalige gelebte Gastfreundschaft fest…“

In diesem Sinne …
… Cheers!
Quelle: Annalen des FC Dorndorfs

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